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...und einer Abgasseite mit entsprechendem Schaufelrad. Beide sind mit einer starren, feingewuchteten Welle verbunden.
Im Normalbetrieb wird die Abgasseite vom Druck des heissen Abgases angetrieben und verdichtet damit automatisch die Ansaugluft auf der Einlassseite entsprechend.
...und desto höher die Verdichtung und verdichtete Luftmenge im Ansaugtrakt des Motors.
Dabei erreicht der Turbo locker Temparaturen von ca. 900°C und Umdrehungszahlen von 100.000 bis 150.000 pro Minute. Diese erforderlichen Umdrehungszahlen führen auch zum typischen Turbo-Effekt, erst wenn sich diese aufbauen, kann verdichtet werden.
Das führt beim originalen MC leider bei Gaswegnehmen und Schalten dazu, dass der Abgasdruck zusammen bricht und der Turbo von der immer noch vorhandenen Luftmenge auf der Eingangsseite abrupt abgebremst wird.
...da der Turbo erst wieder die erforderlichen Drehzahlen aufbauen muss.
Wenn es beim 10V Turbo, also dem MC1 und MC2 nachgerüstet wird, erlaubt es dem Turbo zeitweise (eben beim Gaswegnehmen und Schalten) abgasseitig frei zu drehen.
Durch diesen wegfallenden, abgasseitigen, Gegendruck kann der Turbo also seine Drehzahl auch beim Schalten zwischen den Gängen (also ohne Last) halten, bis wieder eingangseitig Druck herrscht. Dann schliesst das Pop-Off und der Turbo arbeit ganz normal.
Zudem filtert ein Pop-Off im Idealfall auch Druckspitzen raus und entlastet damit den Turbo.