Quattro

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Der legendäre Allrad-Antrieb von Audi

Er wurde aus dem Militärfahrzeug Iltis mit starken Modifikationen in den ab 1980 angebotenen Audi Quattro übernommen.

In der Folge erreichten Audi Rallye-Fahrzeuge (Urquattro, Sportquattro, S1) zahlreiche Siege (u.a. mit Michelle Mouton, Walter Röhrl oder Rolf Lundquist).

Daraufhin erklomm Audi die Image-Leiter weg vom biederen Opa-Auto ("Beamten-Mercedes") zum sportlichen BMW-Konkurrenten mit überragendem Handling und Winter-Eigenschaften.

Im Typ 44

...gab es je nach Baujahr zwei verschiedene Quattro-Antriebsvarianten: Ab Mitte 1984 lieferbar, wurde zunächst das im Urquattro bewährten System mit manuell zu 100% sperrbaren Differentialen angeboten. Mit dem Facelift 1988 wurde das manuell sperrbare Mitteldifferential durch ein selbstsperrendes TorSen-Differential ersetzt und nun liess sich nur noch das hintere Differential von Hand sperren. Bei einer Fahrgeschwindigkeit von über 25km/h wird das Hinterachsdifferential automatisch entsperrt, um die Funktion des ABS sicherzustellen und einer durch unsachgemässen Gebrauch verursachten Beschädigung vorzubeugen. Der 200 20V wurde auschließlich mit Quattro-Antrieb angeboten. Ansonsten war der Quattro-Antrieb im Typ44 eine ca. 1.000 DM teure Option, die zudem nur mit Schaltgetriebe kombiniert werden konnte. Automatik und Quattro gab es erst im V8 und danach im C4.

Heute wird ein Anteil von ca. 10...15 % aller Audis mit dem Quattro-Antrieb ausgeliefert.

Anmerkungen

Siehe auch