Reisebericht: Luzern 2005 - Mark Rohwer.

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Im Rahmen eines Brennstoffzellenkongresses besuchte ich vom 3. bis 8. Juli 2005 Luzern.

Am Morgen des 3.7 traf ich mit zwei Kollegen am Züricher Flughafen ein, und nahm einen Zug nach Luzern. Erste Eindrücke während der Bahnfahrt:

Als ich in Luzern ausstieg und durch die Altstadt zum Hotel Baslertor schlenderte, läuteten gerade die Glocken zum Sonntagmorgen. Da man in Südafrika keine solchen großen Geläute kennt, ist mir das immer ein besonderes Erlebnis.

Stefan H. und Remo Arpagaus hatten quasi mir zur Ehre ein extra Auditreffen in Schaffhausen organisiert. Stefan holte mich in seinem S6 Avant ab und führte mir den getunten AAN sowie die herrliche adaptive Automatik vor. Nach einem Zwischenstop bei seiner Tiefgarage stiegen wir in den Typ 85 um (dessen Motor mich sehr an den FR meines Golfs erinnerte), und Stefan fuhr uns zu einem Retaurant mit Terasse, wo wir einen leckeren Imbiss mit Bier genossen. Von dort ging es weiter zu seiner Wohnung, deren geschmackvolle Einrichtung er mir zeigte. Nun stiegen wir auf seinen dritten Audi um - das wunderschöne Coupé S Automatic:

Mit diesem Wagen ging es nun auf nach Schaffhausen. Auf der Fahrt bekam ich wunderbare Kindheitserinnerungen, denn mein Vater hatte 1974 bis 78 einen C1, 100 LS, in schokoladenbraun. Das Fahrgefühl in Stefans praktisch neuwertigen Coupé wird mir unvergesslich bleiben.

Auch werde ich wohl nie vergessen, dass Jens Püschel (220V-ABT-Avant) während der Fahrt anrief, und ich auf Stefans Handy vor lauter Aufregung den roten Knopf drückte anstatt den grünen... Naja, in ZA fährt man ja auch auf der anderen Seite. happy smiley

In Schaffhausen schlugen wir also standesgemäß auf, und trafen an der Raststätte ein Sammelsorium aus Audis und Leuten an. Nach groß Hallo wurden weiterhin die Autos bewundert (von Golf 1 bis S2 Avant), Probefahrten gemacht und Kontakte geknüpft. Hier bleibt mir besonders Remos MC Avant im Sinne, der wirklich herrlich durchzieht (obgleich das Fahrwerk mir für die Kurvenräuberei etwas weich war winking smiley ) An Christophs...

... weißem Typ 44 (PH?) konnte ich zum ersten Mal die KE-Jetronic im Audi-Vierzylinder werkeln sehen.

Nun ging es ins Nachbardorf, zum Eisessen resp. Biertrinken. Ich fuhr bei Remos Frau im B4 Avant (NG) mit. Wohlig-heimische Klänge, zumal der Motor ein Zwilling meines AAR ist. Beim Eisessen war nun das erste Mal Gelegenheit, in Ruhe ein paar Fotos von den Teilnehmern zu machen:

Tim Rose beim Eisschleckern:

Rolf (erinnere ich mich recht?), Thomas Graf und Thomas Handel (stimmt doch, oder?):

Familie Arpagaus, damals noch zu dritt:

Stefan, mit dem allgegenwärtigen Minifeuerlöscher:

Sbanker (seinen richtigen Namen vergesse ich leider immer wieder), Jens, Martin Kästner und der Feuerlöschermann (Name mir nicht bekannt):

Und noch einmal Jens in freundlicher Denkerpose:

Nach dem Zahlen ging es wieder zurück zur Raststätte. Diese Strecke fuhr ich in Thomas Grafs 20V mit. Hier ein Eindruck vom Audi-Konvoi:

Nach weiteren netten Gesprächen mussten einige aufbrechen. Der Rest fuhr zum Hause Arpagaus, wo weiter gefachsimpelt wurde und Probefahrten gemacht wurden (u.a. führte Tim uns seinen MTM-3B vor - der Wagen hält in der Traumatisierung meiner Nackenwirbel unangefochten den 1. Platz - und Remo seinen C4 2,8 quattro Avant).

Hier die ganzen Audis um's Haus herum:

Schließlich ließen wir den Tag mit einem leckeren Grill und guter Gerstenkaltschale ausklingen:

Mit dem Coupé fuhren wir wieder bis zu Stefans Wohnung, und stiegen dort in seinen B4 (NG) Automatik, um in die Züricher Innenstadt zu fahren, von wo aus ich kurz vor Mitternacht den (letzten) Zug nach Luzern nahm.

Ein reicher, voller, und ermüdender Tag! Ich werde dies nette Treffen nicht vergessen!


Jetzt noch ein paar Eindrücke der verbleibenden Woche in Luzern.

Am Montag war der Tag noch frei, also ging ich in der Altstadt spazieren. So stieß ich auf die alte Museggmauer mit ihren Türmen.

Blick vom Schirmerturm auf den Zeitturm:

Anstieg zum Zeitturm:

Blick zurück auf den Schirmerturm:

Glocke der Turmuhr im Zeitturm:

Gewicht (links) und Pendel (rechts) der Turmuhr:

Ich hatte Glück: es war gerade Mittag, so konnte ich das Uhrwerk beim Schlagen beobachten.

Nun an der Außenseite der Mauer entlang, dabei den Lugislandturm im Blick:

... und weiter zum Männliturm:

... von wo aus ich diesen Ausblick auf die Altstadt hatte:

Unten, am Flussufer, eine alte Haustür in der Brüggligasse, die bestimmt viel erzählen könnte:

Am anderen Flussufer nun der Blick auf die Altstadt unter der Museggmauer. Wer genau hinsieht, kann vier der Türme erkennen (v.l.n.r. Männliturm, Lugislandturm, Wachturm und Zeitturm):

Ein Spaziergang über die leider teilweise verbrannte Kapellbrücke...

... führte mich an die Hofkirche, in der ich vor einem plötzlichen Unwetter Schutz fand. Der Organist übte gerade, so hatte ich ein gratis Konzert beim Anblick des Altars:


Am Dienstag und Mittwoch waren Vorträge angesagt, aber Montag- resp. Mittwochabend haben mich Stefan und Remo nochmal besucht bzw. zum Abendessen eingeladen - Stefan im Rathauskeller, und Remo im Restaurant oben im Alpental Brünig. Die Fahrt im Regen, mit quattro-Vorführung und traditioneller Alpenmusik, war erstklassig. Am Dienstagabend war von der Konferenz aus ein Abendessen im Nölliturm, mit Vorführung der Zunftschätze und traditioneller Musik.


Donnerstag hatte ich spätnachmittags etwas Freilauf. Für den Abend war eine Dampferfahrt auf dem Vierwaldstättersee vorgesehen. Auf dem Weg zum Kai erspähte ich diese schönen Häuserfassaden:

Auch diesen Blick auf die Jesuitenkirche (wenn ich mich recht entsinne):

Sowie das Rathaus:

Und einige ortsansässige Wasserbewohner:

Ein schneller Abstecher ans Nordufer, um die Hofkirche...

... und das Kongress- und Kulturzentrum Luzern (KKL) aufzunehmen, von wo aus die Bootsfahrt gleich losgehen würde:

Das war unser dreizylindrige Dampfer:

Diverse Bilder auf dem Vierwaldstättersee (leider war es sehr verhangen, daher der extreme Blaustich nach Sonnenuntergang, aber einiges ist trotzdem gut herausgekommen):

Einige saßen gemütlich nach dem Abendessen...

... während andere sich an der Band auf dem Mitteldeck vergnügten. Im Vordergrund sind drei Plexiglas-Schaukästen erkennbar, in denen man jeweils ein Lager der Kurbelwelle des Dampfers bewundern konnte:

DAS nenne ich Drehmoment.


Freitagvormittag war Abschluss der Konferenz, mit Mittagessen:

Am Nachmittag sah ich mir noch zwei Kirchen von innen an, weil ich die Ruhe gern habe und weil mir am Kirchlichen nicht nur architektonisch, sondern auch innerlich etwas gelegen ist. Hier eine kleinere Kirche hinter meinem Hotel, ich glaube, die Franziskanerkirche:

Und hier die Jesuitenkirche:

Hier stimmte eine deutsche Dame spontan einen Choral an, den ich auch gleich mitsang, was mich irgendwie froh stimmte.


Und zu guter Letzt, nach dem schönen (wenn auch teilweise verregneten) Schweizaufenthalt erwartete mich folgendes am nächsten Morgen daheim in Südafrika (Stichwort Schneeflocke...):

Alles in allem eine sehr bereichernde Reise mit vielen Erlebnissen, an die ich mich gerne erinnere.

Mark Rohwer.

Anmerkungen

Siehe auch